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Fehlzeiten messen die körperliche Anwesenheit von Mitarbeitenden im Betrieb. Hieraus kann jedoch nicht auf den Gesundheitszustand der Mitarbeitenden und schon gar nicht auf ihre Motivation, ihre Produktivität, ihre Kreativität ... geschlossen werden.

Fehlzeiten

Das Thema Fehlzeiten beschäftigt viele Unternehmen. Denn es scheint nur eine Richtung der Fehlzeiten zu geben: nach oben! Auch Verantwortliche des Betrieblichen Gesundheitsmanagements sind ratlos - trotz vielen Maßnahmen, von Autogenem Training bis Zumba-Kursen, stehen sie unter permanentem Rechtfertigungsdruck der Geschäftsleitung: "Nun machen wir schon Betriebliches Gesundheitsmanagement - und die Fehlzeiten bleiben weiter hoch". Was tun?

Gerne unterstütze ich Sie bei Ihrem Fehlzeitenmanagement-Projekt. Das Vorgehen kann folgendermaßen aussehen:

  1. Erstberatung in einem persönlichen Gespräch: Klären, wer am Projekt beteiligt werden sollte, welche Daten (auch Benchmark-Daten, Gesundheitsberichte ...) vorhanden sind, welche Schritte bereits unternommen wurden, Planung des weiteren Vorgehens.
  2. Projektstart im Arbeitskreis Gesundheit (existiert bereits oder wird für dieses Projekt gegründet): Präsentation der vorhandenen Daten (Fehlzeiten, Kurz- und Langzeiterkrankungen in den Abteilungen oder Standorten); Gegenüberstellung von Kurz- und Langzeiterkrankungen in den Abteilungen; Identifikation der Abteilungen, die einen überdurchschnittlichen Krankenstand haben; Vereinbaren der nächsten Schritte und Definition von messbaren Kriterien zur Erfolgsmessung.
  3. Maßnahmen durchführen: Beispielsweise (eine Auswahl)
    - Workshops mit Führungskräften mit hohen und geringen Fehlzeiten und hierbei Austausch über das Führungsverständnis und Treffen von Vereinbarungen
    - Durchführen von Gesundheitszirkeln als Analyse- und Problemlöseinstrument in den betroffenen Einheiten
    - Stressmangemement-Seminare für Beschäftigte und Führungskräfte
    - Eintägige Workshops für Führungskräfte zur Sensibilisierung der Zusammenhänge von Führung und Gesundheit
    - Workshops zur Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung in Abteilungen mit hohen Krankenständen
  4. Projektstatus und Wirksamkeitskontrolle: Wurden die definierten Ziele erreicht; Ursachenklärung bei Nichterreichung und Nachjustieren der Maßnahmen.

Bei diesem Vorgehen ist sichergestellt, dass die Betroffenen einbezogen werden. Damit steigt die Akzeptanz für die Umsetzung von Maßnahmen. Die Ableitung von Maßnahmen erfolgt auf der Basis einer zahlenbasierten Analyse. Es werden Ziele vereinbart, so dass der Erfolg von Maßnahmen gemessen werden kann. Ein zentrales Element ist die Steuerung durch den Arbeitskreis Gesundheit. Ein wichtiger Aspekt ist außerdem die regelmäßige Information der Beschäftigten über das Projekt.

Gerne stehe ich Ihnen bei diesem Organisationsentwicklungsprozess als Beraterin, Moderatorin und Expertin für arbeitswissenschaftliche Themen zur Verfügung. 

Was Sie außerdem für die Gesundheit Ihres Unternehmens und Ihrer Beschäftigten zun können, erfahren Sie hier: