Suchtprävention als Führungsaufgabe

Nach dem Arbeitsschutzgesetz ist jeder Arbeitgeber verpflichtet, Maßnahmen zur Verhütung von Unfällen und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren für seine Beschäftigten einzuleiten. Hierzu zählen auch Angebote der Alkohol- und Suchtprävention. Als Führungskraft haben Sie die Verantwortung, bei einem auffälligen Verhalten des Mitarbeitenden zu handeln. Wenn sie merken, dass ein Mitarbeitender durch Alkohol-, Drogen- oder Medikamenteneinfluss akut nicht mehr in der Lage ist, seine Arbeit ohne Gefahr für sich und andere auszuführen, sollten Sie eingreifen. Falsche Rücksichtnahme schadet eher. Für Sie als Führungskraft geht es darum, Veränderungen im Arbeitsverhalten des Beschäftigten rechtzeitig zu erkennen und dann konsequent das Gespräch zu suchen. 

Damit Sie in einer solchen Situation nicht ins kalte Wasser springen müssen, ist die Qualifizierung im Umgang mit dem Thema Sucht unabdingbar.

Seminarinhalte

  • Wesentliche Zahlen, Daten, Fakten zur Suchtproblematik
  • Zusammenhänge zwischen Suchtmittelkonsum und Arbeitssicherheit
  • Erkennen von auffälligen und gefährdeten Beschäftigten
  • Gespräche führen mit auffälligen und gefährdeten Beschäftigten
  • Innerbetriebliche und externe Suchtprävention
  • Arbeitsrechtliche Hintergründe 

Dauer

1 Tag, von 9 bis 17 Uhr

Teilnehmer

8 bis 12 TeilnehmerInnen: Führungskräfte aller Hierarchiestufen und für alle Branchen geeignet.